KI im Metallbau: Chancen erkennen und jetzt ins Handeln kommen
vor 12 Stunden
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Was kann künstliche Intelligenz im Metallbau heute schon leisten? Wo liegen ihre Grenzen? Und welche rechtlichen Anforderungen müssen Unternehmen beachten? Beim AFI-KI-Treff am 24. September 2026 im Vierzigerhof in Langenlois standen diese Fragen im Mittelpunkt. Das Aluminium-Fenster-Institut lud in Kooperation mit der AMFT zu einem Nachmittag mit praxisnahen Einblicken, persönlichen Gesprächen und Erfahrungsaustausch.
Von den Möglichkeiten zu konkreten nächsten Schritten
Künstliche Intelligenz bewegt zunehmend auch den Metallbau. Doch welche Anwendungen sind für den eigenen Betrieb sinnvoll? Wie gelingt ein strukturierter Einstieg? Und worauf sollte man bei der Nutzung achten?
DI Christian Bruneder zeigte praxisnah, was KI tatsächlich leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Voraussetzungen ein sinnvoller und rechtssicherer Einsatz braucht. Im Mittelpunkt stand dabei die Umsetzung im Unternehmen: Chancen erkennen, Anwendungen gezielt auswählen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie entwickeln.
Dabei wurde deutlich: Es ist Zeit zu handeln und sich jetzt aktiv mit dem Einsatz von KI im eigenen Betrieb auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, bestehende Anwendungen genauer unter die Lupe zu nehmen und Mitarbeitende im Umgang damit zu unterstützen.
Neue Regelungen – hätten Sie es gewusst?
Neben den Einsatzmöglichkeiten waren die rechtlichen Rahmenbedingungen ein weiterer Schwerpunkt. Der EU AI Act macht deutlich, dass Unternehmen beim Einsatz von KI Verantwortung übernehmen müssen. Welche Pflichten konkret gelten, hängt unter anderem vom Einsatzgebiet und von der Rolle des Unternehmens ab.
Dazu gehört, Mitarbeitende entsprechend zu befähigen, eingesetzte Anwendungen zu prüfen und klare Regeln für deren Nutzung festzulegen. Die Anforderungen des AI Act sind seit dem 2. August 2026 umzusetzen – deshalb ist es wichtig, die für den eigenen Betrieb relevanten Vorgaben und Fristen zu kennen.
Auch die DSGVO ist beim Umgang mit personenbezogenen Daten zu beachten. Wer KI im Unternehmen nutzt, muss daher nicht nur auf die Möglichkeiten der Anwendung schauen, sondern auch darauf, welche Daten verarbeitet werden und unter welchen Bedingungen. Kurz gesagt: In Gratis-Tools kommen keine persönlichen Daten, Betriebsgeheimnisse oder fremde Unterlagen!
Konkret: Was ist im Betrieb zu tun?
Als praktische Ansatzpunkte für einen strukturierten Umgang mit KI bieten sich folgende Schritte an:
Überblick schaffen: Welche KI-Anwendungen werden bereits genutzt und für welche Aufgaben?
Mitarbeitende befähigen: Wissen über Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der eingesetzten Anwendungen aufbauen.
Klare Regeln festlegen: Zuständigkeiten, erlaubte Anwendungen und den Umgang mit Daten definieren.
Ergebnisse prüfen: Festlegen, wer KI-generierte Inhalte und Arbeitsergebnisse kontrolliert.
Rechtliche Anforderungen klären: Die jeweils relevanten Vorgaben des AI Act und der DSGVO berücksichtigen.



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