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Studie: Wirtschaftliche Standortbestimmung der Architekten/innen und Ingenieurkonsulenten/innen in Österreich

Ergebnispräsentation der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (bAIK) einer österreichweiten Befragung.

Die Ergebnisse liefern eine Standortbestimmung der Branche in Österreich.

Gemeinsam mit Triconsult befragte die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (bAIK) im Sommer 2009 alle Ingenieurkonsulenten/innen und Architekten/innen sowie Ziviltechniker-Gesellschaften mit aufrechter Befugnis. Die Teilnehmer/innen der Umfrage gaben Auskunft zu ihren Umsätzen, Beschäftigten und Lohnkosten, Kalkulationsmethoden und Mitbewerbern/innen sowie Aufträgen, Wettbewerben und Berufszufriedenheit.

Die wirtschaftliche Situation

2008 wurden knapp 2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet, der Auftragsstand ist 2009 geringer als 2008. Rund 40% der Auftragsvolumen entfallen auf öffentliche, knapp 7% auf gemeinnützige Auftraggeber/innen und knapp mehr als die Hälfte der Auftragsvolumen auf den rein privaten Sektor.

Die Kosten werden durch Aufwendungen für Personal und Leistungen Dritter dominiert. Gemeinsam sind alle Einzelziviltechniker/innen und Ziviltechniker-Gesellschaften für einen Jahresgewinn von 310 Millionen Euro verantwortlich. Nach Angaben der Befragten können rund 73% der Anwesenheitsstunden verrechnet werden. Die Branche beschäftigt rund 24.300 Menschen (im Vollzeitäquivalent).

Die Rolle von Wettbewerben
Die Vergabemodalitäten bei Aufträgen der öffentlichen Hand unterscheiden sich bei Ingenieurkonsulenten/innen und Architekten/innen deutlich. Während bei Architekten/innen in rund der Hälfte der Fälle Wettbewerbe eine Rolle spielen, ist das bei Ingenieurkonsulenten/innen nur in Ausnahmefällen so. In Summe kommen die Planer/innen auf 7300 Wettbewerbsteilnahmen. Die Gesamtkosten für Wettbewerbe belaufen sich bei den Architekten/innen auf rund 73 Millionen Euro, die Aufwandentschädigung beträgt etwas mehr als 33 Millionen Euro. An Wettbewerben teilnehmende Ingenieurkonsulenten/innen erhalten im Schnitt 1,7 Aufträge aus Wettbewerben, Architekten/innen nur 0,7 Aufträge.

Die berufliche Zufriedenheit
Die Mehrheit ist mit der Berufswahl zufrieden, aber die Zufriedenheit mit der Höhe des Einkommens gering. Die berufliche Lebensqualität und das berufliche Umfeld werden von knapp der Hälfte der Befragten als durchaus positiv bewertet. Vor dem Pensionsalter will dennoch nur eine Minderheit von 3 - 4% aus dem Beruf aussteigen.

Die Ergebnisse präsentierten:


Arch DI Georg Pendl

Präsident der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

DI Josef Robl
Vizepräsident der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

Dr. Felix Josef
Geschäftsführer Triconsult GmbH

» ZUSAMMENFASSUNG DER STUDIE (Download als PDF)

» STUDIENBERICHT (Download als PDF)

» bAIK Presseinformation (Download als PDF)

» bAIK Pressezone

Artikel über die Studie im Bau & Immobilien Report Ausgabe 11/2009
» Karges Brot (Download als PDF)

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