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Parkhotel Hall

Zwei Türme im Dialog, henke und schreieck architekten

Wie man ein Hotel aus den 30er Jahren mit viel Gespür revitalisiert und diesem ein zeitgenössisches Gegenüber gibt, bewiesen henke und schreieck Architekten mit dem Parkhotel Hall. Sie versetzten das von Lois Welzenbacher 1935 geplante Hotel annähernd in den Originalzustand indem sie alle Zu- und Umbauten entfernten. Dem 20 Meter hohen quadratischen Turmhotel wurde ein zweiter kreisrunder Solitärbaukörper gegenübergestellt.

Massivbau kommuniziert mit Alu-Glas-Bau

Der Welzenbacher Bau besticht durch einen äußerst sensibel gegliederten massiven Baukörper, der an der West-, Süd- und Ostseite überstehende Balkone angeordnet hat, die so versetzt sind, dass eine Spiralbewegung entsteht. Dem nahezu quadratischen Prisma steht ein kreisförmiger Konus gegenüber. Eine Aluminium-Glas-Fassade – „verpackt“ mit Sonnenschutzlamellen – macht den Turm zu einer leichten und transparenten Erscheinung. Alle Zimmer sind von der Decke bis zum Boden offen und ermöglichen so einen sensationellen Ausblick in alle Richtungen – von der Nordkette über das Inntal bis zur Altstadt von Hall.

Distanz trotz räumlicher Nähe

Eingebettet in ein landschaftlich beeindruckendes Umfeld haben henke und schreieck Architekten durch die äußere Gestaltung des neuen Turms Distanz trotz Nähe geschaffen. Sie wollten sich der unmittelbaren Konkurrenz zum Welzenbacher Bau entziehen und wählten eine Lösung, die für ein ausgewogenes Nebeneinander steht, wo sich jedes Haus eigenständig als Dokument seiner Zeit positioniert. Ein Sockelbauwerk – dominiert durch eine Alu-Glas-Konstruktion – sorgt für die notwendige Verbindung der beiden Bauwerke.

Erstklassige Metallbautechnik mit der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER

Die Stadtwerke Hall als Bauherr und die Architekten Dieter Henke und Marta Schreieck wählten den Werkstoff Aluminium und vertrauten auf einen Metallbauer, der die Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER führt. Sie setzen damit auf erstklassige Metallbautechnik, die in der Planung und Umsetzung allen architektonischen Anforderungen gerecht wird. Architektin Marta Schreieck: „Die Wahl für die Fassadenmaterialien Aluminium und Glas resultierte aus dem Anspruch größtmögliche konzeptionelle Distanz zum bestehenden Parkhotel aufzubauen. Durch die vertikale Addition von Sonnenschutzlamellen aus Aluminium, die sich um die gläserne Außenhaut legen, ist das Gebäude als abstrakte Gesamtform lesbar. Die Gläser werden von schlanken Alu-Profilen gehalten, wodurch einerseits großzügige Transparenz und andererseits ein starker Bezug zur umgebenden Landschaft entsteht.“


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