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ALU-FENSTER: Recycling ohne Qualitätsverlust


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Aluminium - eingesetzt u. a. für die Erzeugung von Profilen für Fenster, Türen und Fassaden - ist das häufigste Metall der Erdkruste und daher in fast unerschöpflichem Ausmaß vorhanden. Bei der Gewinnung werden heute modernste, ökologisch verträgliche Technologien eingesetzt. Durch Ressourcenschonung, Emissionsverminderung und weitgehender Kreislaufführung von Betriebsstoffen, Schrotten und Altmaterial ist Aluminium ein ökonomisch und ökologisch nachhaltiger - ökoeffizienter - Werkstoff.

Recycling wichtiges Kriterium für Ökobilanz
Für die ökologische Beurteilung von Fenster- oder Fassadenprofilen aus Aluminium müssen neben der Herstellung auch die Verwendung und das Recycling herangezogen werden. Dies entspricht dem Grundprinzip der Ökobilanzierung. Die bei der Aluminiumproduktion investierte Energie bleibt im Metall gespeichert und ist auf Grund der natürlichen Korrosionsbeständigkeit des Materials bis zum Ende der Nut-zungsdauer verwendbar.

Durch Umschmelzen unendlich oft herstellbar
Da Aluminiumprofile nach ihrer Verwendung ohne Qualitätsverlust recycelt werden, verlängert sich die Nutzungsdauer des Materials. Durch Umschmelzen kann das gleiche Produkt mit dem gleichen Gebrauchsnutzen unendlich oft wieder hergestellt werden. Die Langlebigkeit des Werkstoffes Aluminium und die hohe Recyclierbarkeit bewirken die Schaffung eines "Aluminiumpools". Alles Aluminium, das aus Bauxitgestein bisher gewonnen und industriell eingesetzt wurde, steht nach der Verwendung durch einfaches Einschmelzen wieder als hochwertiges Metall zur Verfügung. UND: Das Wiedereinschmelzen von Aluminium benötigt nur mehr fünf Prozent der ursprünglich aufgewandten Energie.

Über 90 Prozent Recycling am Bau

Die Wiederverwertung von Aluminium im Baubereich liegt heute bei über 90 Prozent. Das Recycling geht wie folgt vor sich: Die wärmegedämmten Rahmenteile werden in einer Schredderanlage zerkleinert. Danach werden die verschiedenen Werkstoffe sortiert. Der Magnetabscheider trennt die Eisen- und Stahlteile vom Schrott. Die leichteren Kunststoffteile werden durch eine Windsichtung oder mittels Wirbelstromsichtung von den Aluminiumstücken separiert. Letztere gelangen in einen Schmelzofen, in dem die restlichen Verunreinigungen mittels neuester Technologien entfernt werden. Aluminium kann ohne Qualitätsverlust immer wieder umgeschmolzen werden.

Aluminium - der Werkstoff für Fenster, Türen und Fassaden

Aluminium ist etwa dreimal leichter als Stahl, besonders witterungs- und formbeständig. Durch die einfache Verarbeitbarkeit und die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten wurde Aluminium zum bedeutendsten Werkstoff für moderne Fenster- und Fassadenarchitektur. Aluminium ist heute das am häufigsten verwendete Metall für Fenster, Türen und Fassaden. Für ein Zusammenspiel von Metallbautechnik und hochwertigen Aluminium-Profilsystemen steht das ALU-FENSTER-Zeichen.
Es ist die Gemeinschaftsmarke von österreichischen Metallbaubetrieben, Systemanbietern und Oberflächenveredlern. Das Zeichen repräsentiert erstklassige Metallbautechnik bei Fenstern, Türen, Wintergärten, Portalen und Fassaden. Es vereint planerisch, technisch, ökonomisch und ökologisch einwandfreie Leistungen und geprüfte Qualität.



Aluminiumfenster liegen bei der ökologischen Bewertung laut dem OI-Index - dem Ökoleitindex für Wohnbauförderungen in Österreich - im guten Mittelfeld.
Der OI₃-Index ist ein Leitindikator für die ökologische Bewertung von Baustoffen, Bauteilen und Konstruktionen. Energie- und Stoffströme bei der Herstellung werden erfasst, dokumentiert und nach Treibhauspotenzial (GWP), Versäuerungspotenzial (AP) und Bedarf an nicht erneuerbaren energetischen Ressourcen (PEI n.e.) bewertet und in einer einzigen umweltrelevanten Kennzahl, dem OI₃-Index, zusammengefasst. Je niedriger dieser OI₃-Index ist, umso umweltverträglicher ist das bewertete Produkt bzw. Gebäude. Die Werte dieser Tabelle beziehen sich auf ein "Normfenster" (1,23m x 1,48m) mit 3-Scheibenverglasung und wurden zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Positionspapier ALU-FENSTER im Juli 2010 mit dem baubook Rechner berechnet.

 

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