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Schutz und Farbe durch Oberflächenveredelung


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Wachsende Umweltbelastungen, der Trend in Richtung Nachhaltigkeit und zunehmendes Qualitätsbewusstsein veranschaulichen, welche Bedeutung heute einem wirksamen Oberflächenschutz von Aluminiumprofilen beigemessen werden muss.

Grundsätzlich haben sich zwei Arten der modernen Oberflächenveredelung behauptet: Pulverbeschichtung und Eloxierung. Die optimale Wahl der Oberflächenbehandlung hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Pulverbeschichtung: große Farbenvielfalt
Dass namhafte Architekten für die Fassadenverkleidungen ihrer Bauten häufig pulverbeschichtete Elemente einsetzen, ist nicht verwunderlich, sind doch den farblichen Gestaltungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Es kann aus standardisierten RAL- oder NCS-Farbsystemen in verschiedenen Glanzgraden und Oberflächen ausgewählt werden. Realisierbar sind zudem verschiedenste Oberflächeneffekte und Holzdekore. Dazu kommen die Farbtonstabilität, die Glanzhaltung sowie die gute Bewitterungsbeständigkeit ganz allgemein.

Das Beschichtungspulver wird nach einer industriellen Vorbehandlung der Aluminiumoberfläche mittels elektrostatischer Sprüheinrichtung oder im Tribo-Verfahren (=Reibungsaufladung) auf die zu beschichtenden Teile appliziert und in einem nachfolgenden Einbrennprozess bei Werkstücktemperaturen von 180 bis 210°C geschmolzen und chemisch vernetzt. Dabei entstehen Pulverlackfilme, die höchsten Beanspruchungen standhalten. Um die Beibehaltung von Glanzgraden und Farbtönen für lange Zeiträume sicherzustellen werden neben der Standardbeschichtung heute immer öfter hochwetterfeste, so genannte HWF-Pulverbeschichtungen angewendet. Die Bewertung der Wetterfestigkeit wird durch Labor- und Kurzzeitbewitterungstests, aber insbesondere auch durch Langzeittests vorgenommen. Zudem weisen Pulverbeschichtungen von Aluminium einen allgemein guten Schutz gegenüber Chemikalien auf. Die ökonomischen und ökologischen Eigenschaften der Beschichtungspulver sind zukunftsweisend für die Beschichtungstechnologie. Der Materialausnutzungsgrad beträgt 98 Prozent, da der Overspray rückgewonnen werden kann.

Eloxierung: Metallischer Charakter steht im Vordergrund

Die Eloxierung – auch unter dem Begriff anodische Oxidation bekannt – ist ein elektrolytisches Verfahren, durch das eine Oxidschicht auf der Aluminiumoberfläche erzeugt wird. Diese Oxidschicht ist gegenüber der natürlich gebildeten Schicht um über das Hundertfache verstärkt. Es wird so die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Witterungseinflüssen und auch gegen den Angriff durch chemische Belastungen dauerhaft sichergestellt.

Werterhaltung durch Wartung und Pflege
Der Schutz und das gute Aussehen von pulverbeschichteten oder eloxierten Oberflächen von Aluminiumprofilen lassen sich durch Reinigung und Konservierung auf lange Sicht erhalten. Sie tragen nicht nur zum dekorativen Aussehen eines Bauwerkes bei, sondern sind auch Maßnahmen zur Kosteneinsparung.
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