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INITIATIVE METALLBAUTECHNIK

Nachhaltiges Bauen mit Aluminium


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Der diesjährige IM-Day am 9.9.2009 im Linzer Wissensturm stand im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mit dem Thema "Bauen mit Aluminium: Nachhaltigkeit in der Architektur. Die Leistungen des Metallbaus für nachhaltiges Bauen" setzten sich die Initiatoren der INITIATIVE METALLBAUTECHNIK (IM) - das Aluminium-Fenster-Institut (AFI) und die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) - ebenso intensiv auseinander wie Architekt Prof. Wolfgang Kaufmann, der für die Weiterentwicklung und Umsetzung des Power Towers - dem Bürohaus der Energie AG - verantwortlich zeichnet. Der Themenkreis wurde durch den Bauphysiker und Fassadentechniker Dipl.-Ing. Wolfgang Gollner und durch Mag. Hubert Hummer, Direktor der Volkshochschule Linz, welche im Wissensturm beheimatet ist, abgerundet.

Von der Nachhaltigkeit zur Werthaltigkeit

Die Leistungen des Metallbaus und das Bauen mit dem Werkstoff Aluminium spielen eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung von nachhaltigen Architekturkonzepten. Es gilt dabei sowohl die ökologische wie auch die ökonomische und die soziale Nachhaltigkeit zu beachten. "Die Produkte und Dienstleistungen der Metallbautechnik erfüllen seit jeher diese drei Aspekte der Nachhaltigkeit. Im Metallbau existiert zudem ein Qualitätsbegriff, der dafür bezeichnend ist: die Werthaltigkeit," so Mag. Harald Greger, Geschäftsführer des AFIs. Nachhaltig denken und handeln, planen und entwickeln, führt die Metallbautechnik zu zukunftssicheren, zeitgemäßen Lösungen. Dies unterstrich Ing. Andreas Renner, Obmann des AFI, indem er festhielt, dass "die österreichischen Metallbauer nicht nur über handwerkliches Können, sondern auch über ein umfassendes Fachwissen verfügen und damit zu starken Partnern für Bauherren und Architekten werden, mit denen sie gemeinsam nachhaltige Architektur umsetzen."

Nachhaltige Architektur mit dem Werkstoff Aluminium

Nachhaltige Architektur ist untrennbar mit dem Werkstoff Aluminium verbunden. Aluminium ist ein nachhaltige Werkstoff, denn er überzeugt durch Langlebigkeit und durch Wiederverwertbarkeit. " Aluminiumprofile können nach ihrer Verwendung ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Durch Umschmelzen kann das gleiche Produkt mit dem gleichen Gebrauchsnutzen unendlich oft wieder hergestellt werden. Beim Wiedereinschmelzen werden jedoch nur fünf Prozent der ursprünglich aufgewandten Energie benötigt. Da Aluminium hohe Recylingquoten erzielt, ist der Energie- und Stoffeinsatz bei der Herstellung eine nachhaltige Investition. Aluminium ist eine Energiebank", erläutert der Bauphysiker und Fassadentechniker Dipl.-Ing. Wolfgang Gollner und ergänzt: "Die Wiederverwertung von Aluminium im Baubereich liegt heute bereits bei mehr als 85 Prozent."

Der Power Tower - das nachhaltige Bürokraftwerk

Aluminium ist der Werkstoff für zukunftsorientierte energiesparende und damit nachhaltige Fenster- und Fassadenkonstruktionen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Power Tower, die Konzernzentrale der Energie AG, Oberösterreich. Dieses Bauwerk ist nicht nur ein wichtiger städtebaulicher Akzent, sondern ein einzigartiges Pilotprojekt für die konsequente Umsetzung von effizientem Energieeinsatz und Nachhaltigkeit. "Der Power Tower ist das weltweit erste Bürohochhaus mit Passivhauscharakter. Das integrierte Gesamtenergiekonzept beruht auf drei Eckpfeilern: der Gebäudehülle/der Fassade, der Haustechnik und der Energieaufbringung", erklärte Architekt Prof. Wolfgang Kaufmann voller Stolz. Er und sein Team haben dieses Bürohaus nach dem Entwurf des Züricher Architekturbüros Weber & Hofer AG weiterentwickelt und umgesetzt. Eines der Highlights: In der Aluminium-Glas-Fassade befindet sich ein Sonnenkraftwerk, das mit 650 Quadratmetern Fläche eines der größten Fotovoltaikanlagen in Österreich ist und rund 42.000 KWh Strom pro Jahr erzeugt.

Mehr Leistungstransparenz und Imageaufbau durch Initiative

Die INITIATIVE METALLBAUTECHNIK hat sich zum Ziel gesetzt durch imagebildende Maßnahmen die Öffentlichkeit über Vielfältigkeit und Bedeutung des Metallbaus zu informieren. Mit der Initiative soll das Image der Metallbautechnik aufgewertet und der komplette Leistungsumfang transparent gemacht werden. Im Bewusstsein muss verankert werden, dass die Metallbautechnik eine wesentliche Schnittstelle bei der Errichtung von Gebäudehüllen ist, Aufgaben auf oberster Projektebene übernimmt, und der Metallbauer auch die Dienstleistungen Beratung und Planung anbietet. Zudem wird aufgezeigt, dass Aluminium-Profilsysteme, die die Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER führen, Produkte mit höchster Qualität für Fenster und Fassaden sind.

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